Keine Besucher bei Circus Krone

Darmstadt – Endlich passiert mal etwas. Der bekannte Circus Krone wird bei seinem Gastspiel in Darmstadt/Hessen von den Zuschauern mit Ablehnung und Nichtbeachtung gestraft. Selbst 8 Minuten vor Vorstellungsbeginn sind kaum Zuschauer da. Grund sind ganz klar die zahlreichen Verstöße durch Tierquälerei und die Missstände bei der Haltung der Tiere.

Circus Krone keinen guten Stand in Darmstadt 

Bereits im letzten Jahr hatte Darmstadt beschlossen, dass keine Wildtier-Zirkusse mehr eine Genehmigung zum Gastspiel bekommen. Der Circus Krone hatte dagegen geklagt und gewonnen. Nachdem er also seine Zelte aufgebaut hatte und die Vorstellungen unmittelbar bevorstanden, kam das große Erwachen. Es fanden sich kaum Zuschauer ein.

Wildtiere – keine Volksbelustigung 

Zirkusbetreiber, die noch immer auf Wildtiere anstatt anderer Attraktionen setzen, brauchen sich also nicht zu wundern, dass sie mittlerweile vor leeren Rängen spielen. Schon in den Jahren 2010 und 2011 ergaben repräsentative Umfragen, dass zwei Drittel der Zuschauer Wildtiere im Zirkus ablehnen.

Aufklärung vor dem Zirkus 

Bemerkenswert ist auch die Aktion, dass sich Tierschützer und Tierrechtler vor den Circus Krone stellen und die wenigen Besucher aufklären, welche Missstände und Tierquälereien im Circus stattfinden. Die Leidtragenden sind hier immer die Tiere.

Den kompletten Bericht dazu lesen Sie unter: http://www.veganblog.de/2013/05/29/tierqualerei-empfindlich-abgestraft-in-darmstadt-bleiben-circus-krone-die-besucher-weg/

Hundebabys gerettet – Amme gefunden

Neumünster – Gestern ging eine Meldung durch das Netz, dass eine Amme für die verwaisten Berner-Sennenwelpen gesucht. Das Muttertier war nach der Geburt gestorben und die 10 Welpen mussten erst mal per Hand gefüttert werden. Es war daher fraglich, ob die Welpen dies überleben würden.

Direkt nach Veröffentlichung der Meldung rief eine Hundebesitzerin an. Ihre Jack Russell Hündin hatte Anfang März geworfen. Die Jack-Russell-Dame nahm die neun Welpen sofort an Continue reading

Nach Jahren der Wanderschaft wieder in der Heimat

Risum-Lindholm – Knapp 4 Jahre war der Zimmerergeselle Sören Hansen auf Wanderschaft. Er bereiste nicht nur Deutschland, sondern war auch unter anderem in Peru, Australien und Kambodscha. In Bolivien hatte er das erste Mal Angst, gesteht Hansen.

Rückkehr in die Heimat

Am Wochenende erwarteten den Wandergesellen mehr als 100 Verwandte, Freunde und Bekannte. Der 24 Jährige kehrte nach Risum zurück. Mit der Vereinigung der rechtschaffenden fremden Zimmerer- und Schieferdeckergesellen zog er um die Welt. Mit 31 weiteren Gesellen näherte er sich am Samstag seiner Heimat. Dieser durfte er während seiner Wanderzeit von mindestens 3 Jahren und einem Tag nicht näher als 50 Kilometer kommen.

Stationen der Reise 

Im ersten Jahr war Hansen im deutschsprachigen Raum unterwegs. Dann folgte das Ausland. Hier war das Kontrastprogramm natürlich riesig. Er erlebte die eisigen Temperaturen von Schwedens und Norwegens Winter. Danach ging es in die wärmeren Gefilde von Laos. Gerade in den exotischen Gegenden standen natürlich auch exotische Speisen auf dem Essensplan. Hansen erzählt, dass es neben Leguan auch Schlangen, Meerschweinchen und Hunde zu essen gab. Der junge Deutsche hat ohne Scheu alles probiert, was man ihm anbot. Auch als es Ratte zum Frühstück gab. Er sagt, das Fleisch habe im Grunde wie jedes andere Fleisch auch geschmeckt.

Weiter ging es nach Australien, Neuseeland, Peru und nach Bolivien. In Bolivien hatte Hansen während der ganzen Reise Angst. Dies lag mit Sicherheit daran, dass er auf der ganzen Reise immer wieder gefragt wurde, ob er denn Drogen kaufen möchte. Die Einheimischen haben hier auch ihre Schusswaffen präsentiert, als wäre es das Normalste auf der Welt.

Jetzt ist Hansen aber erst mal froh wieder in der Heimat zu sein. Wobei er aber nicht ausschließt, irgendwann nach Norwegen auszuwandern.

Winter zieht endlich Leine

Allmählich entfaltet sich der Frühling nun doch. Ein Sprecher vom Wetterdienst Meteomedia sagt, dass diese Woche die Temperaturen Stück für Stück ansteigen.

In der kommenden Nacht kann es im Norden oder Nordosten nochmals zu eisigen Temperaturen kommen. Ab Dienstag ist Frost aber auch hier kein Thema mehr. Wir verdanken diese Temperaturen diversen Tiefdruckgebieten, die von Südwesten kommend über Deutschland ziehen. Diese Tiefdruckgebiete bringen aber auch Regen mit. Schon am Montagmittag ziehen die ersten Wolken auf, die dann auch die ersten Regentropfen im Gepäck haben. Zum Trost kann man aber sagen, dass es nicht soviel sein wird, was an Regen herunterkommt.

Allergiker können aufatmen 

Der Regen verschafft zumindest den Allergikern einen kleinen Aufschub. Allerdings sei schon heute zu sagen, dass ab Mitte April bis Mitte Mai mit einer regelrechten Explosion der Vegetation zu rechnen sei.

Der Winter scheint überstanden 

Einstimmig kann gesagt werden, dass der Winter wohl vorüber ist. Jetzt zeigt sich der April in seiner klassischen Art mit wechselhaftem Wetter. Aber mal ehrlich alles ist besser, als dieser ewige Dauerfrost.

Hoffnung für rumänische Straßenhunde

Viele kennen sicherlich noch die Miniserie aus HundKatzMaus, in der es um das Casa Cainelui – einem Tierheim in Rumänien ging.

Romulus Sale hat sich der gepeinigten Hunden von Timisoara angenommen. Der Rumäne und viele engagierte Helfer aus Deutschland haben einen Meilenstein im Tierschutz in Rumänien errichtet. Es entstand ein Tierheim nach westlichem Standard.

Der Umzug – eine logistische Herausforderung 

Im Juli 2012 war es soweit. Nach rund 14 Monaten Bauzeit konnten 350 Hunde vom alten Casa in das neue Casa umziehen. Heute beherbergt das Casa Cainelui 470 Hunde. Die zum Großteil kranken, misshandelten und verängstigten Hunde werden von Romulus und seinem Team liebevoll umsorgt und für eine Vermittlung vorbereitet. Da Romulus seinen Landsleuten nicht wirklich traut, werden die meisten Hunde nach Deutschland, Österreich, die Schweiz und nach Holland vermittelt.

Vom rumänischen Staat erhält der Tierschützer keinen Cent Unterstützung, sodass das Casa Cainelui sich komplett durch Spenden tragen muss. Neben den Tieren im Casa kümmert sich Romulus auch noch um rund 8000 – 9000 Straßenhunde. In diesem Jahr ist wieder ein großes Kastrationsprojekt geplant.

Weitere Pläne 

Noch in diesem Jahr sollen auf dem Gelände des Casa eine Klinik und noch mehr Ausläufe errichtet werden. Gleichzeitig sollen auch Unterkünfte für die Helfer entstehen. Ebenfalls geplant ist für das Jahr 2013 eine Photovoltaikanlage. Bisher wird der Strom mittels eines Generators erzeugt.

Jeder kann helfen 

Jeder, der ein Herz für Tiere hat, kann hier helfen. Es zählt jede noch so kleine Spende oder auch der Wunsch eines der Tiere zu sich zu holen und ihm ein liebevolles zu Hause zu geben.

Infos gibt es unter: www.casa-cainelui.com oder www.perspektierisch.com.

Weitere Infos findet man auch unter https://www.facebook.com/pages/Casa-Cainelui-Timisoara/377942795612040