Glücksbringer sind auf dem Vormarsch

Jetzt im Herbst erwartet man, nicht wirklich viele der kleinen Marienkäfer zu sehen. Doch die kleinen Glücksbringer sind auf der Suche nach einem passenden Winterquartier. Man sieht daher ganze Schwärme von Marienkäfer, die sich auf Balkongeländern, Hauswänden und auch Pflanzen tummeln.

Der Siebenpunkt

Marienkäfer in geselliger Runde © Andrea Kusajda  / pixelio.de

Die Marienkäfer nutzen jetzt nochmals die letzten sonnigen Tage, bevor sie sich auf ihre Wanderung in Europas wärmere Regionen begeben.

Der heimische Marienkäfer

Bei uns in den Regionen findet man hauptsächlich den Siebenpunkt. Sein lateinischer Name lautet Coccinella septempunctata. Allein in Mitteleuropa bringt es diese Sorte auf 70 verschiedene Arten. Weltweit gibt es sogar mehr 4.500 Arten der hübschen Käfer, die auch unter den Namen Sonnenkälbchen, Sommervögelchen oder Himmelsziege bekannt sind. Immer häufiger finden wir auch den Harlekin-Marienkäfer. Im gewerbsmäßigen Gartenbau wird er zur biologischen Schädlingsbekämpfung genutzt. Neben den Blattläusen stehen auch Gallmückenlarven auf dessen Speiseplan. Diese Marienkäferart ist etwa 6 mm groß und das Farbspektrum reicht von Orangerot bis hin zu Schwarz. Die meisten Käfer haben 19 schwarze Punkte auf ihren Flügeln.

Glücksbringer

Marienkäfer gelten als Glücksbringer schlechthin. Diesem Ruf werden sie auf jeden Fall gerecht, denn wenn man viele der Käfer im Garten hat, treten sie im nächsten Frühjahr zur biologischen Blattlausbekämpfung an. Mehr über die kleinen Glücksbringer erfährt der Interessierte auf den Seiten des NABU.

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