Blutspender geben nicht nur zur Weihnachtszeit ab

kleiner Pieks

Nur ein kleiner Pieks

Die besinnliche Weihnachtszeit rückt heran und einige Vereine und Organisationen bringen sich mit der Bitte um Unterstützung wieder in Erinnerung. Die Bereitschaft, seinem Gewissen mit Spenden etwas Gutes zu tun, ist in dieser Zeit größer.

Unsere Welt sähe traurig aus, gäbe es nur die Hilfe, um der eigenen Seele willen. Sehr viele Menschen helfen in humanitären Organisationen oder Tier- und Naturprojekten, ohne an sich zu denken. Blutspender sind ein solcher Menschenschlag. Mit den 1,5 bis 2 Litern Blut, die ein einzelner Spender jährlich abgibt, kann ein anderes Leben erhalten werden.

Patienten, die Operationen an Organen wie Herz, Magen, Leber oder Niere erdulden müssen, während Krebstherapien Blut benötigen, Unfallopfer sind oder an Gelenken oder Knochen erkrankt sind, sind auf diese Spenden angewiesen. Ab dem 18. Lebensjahr kann jeder gesunde Mensch Blutspender werden. Einziger Selbstnutz ist die automatische Kontrolle des eigenen Blutes und der kostenlose Blutwert-Check nach jeder 3. Spende im Jahr.

Bisher spenden bundesweit rund 4% der spendenfähigen Bevölkerung. Doch es gibt Hoch-Zeiten, in denen das Blut schnell knapp wird. Dazu gehört der wieder anstehende Witterungswechsel, an den sich Verkehrsteilnehmer scheinbar nur widerwillig oder gar nicht anpassen mögen. Entsprechend hoch ist die Zahl der Unfallopfer.

Informationen zu Ablauf, Risiken und Terminen der Blutspende sind auf www.blutspende.de, www.blutspender.net oder www.drk.de zu finden. Wer weiß, wann dein eigenes Leben oder das eines dir nahestehenden Menschen von diesen Blutspenden abhängig bist.