Tag der Erde – Earth Day

Es ist wieder soweit, der 22. April ist da. Toll! Prima! Wer hat Geburtstag? Ist’s ein Feiertag? Ja. Am 22. April wird seit 1970 in den USA und seit 1990 international an die Erde im Bezug auf unsere Umwelt gedacht. Doch zum Feiern ist einem nicht zumute, wenn man sich das Umweltverhalten der Menschen ansieht. Dass gerade die Hauptverschmutzer sich den so wichtigen Beiträgen zum Umweltschutz verweigern, stimmt äußerst bedenklich und beweist, dass Profit im Heute noch immer über dem Überleben von Morgen steht.

Anstrengungen zur Erhaltung unserer Umwelt

Neben den unerfreulichen Begebenheiten muss man fairerweise festhalten, dass sich das Umweltbewusstsein bei sehr vielen Menschen verbessert hat. Und da Kleinvieh bekanntlich auch Mist produziert, hilft jede noch so kleine Aktion Einzelner etwas zum Umweltschutz und auch zur Änderung des Konsumverhaltens beizutragen. Allen voran sind die Spendenaktionen, mit deren Erlösen Aufklärungsarbeit betrieben oder gezielt an Umweltprojekten gearbeitet wird.

Wenn man weiß, dass es Vogelinseln gibt, wo Vögel, über 2000 km von jeglicher Zivilisation entfernt, an heruntergeschlucktem Müll qualvoll verenden, versteht man, warum Einzelpersonen, Wissenschaftler, Organisationen und Medien verzweifelt darum bemüht sind, in jedem Menschen, jeder Regierung und jedem globalen Konzern das Bewusstsein für die Verantwortung zu schärfen, die wir der Erde und nachfolgenden Generationen gegenüber haben. Mülltrennung, Rückgewinnung von Rohstoffen, Beschränkung von Emissionen und auch die Anstrengungen zur Artenerhaltung auf unserem Planeten sind Ergebnisse dieser Mühen.

Seepferdchen

Sie reagieren besonders empfindlich auf Veränderungen ihrer Umwelt

Mitmachen, aber nicht nur an einem Tag

Hunderte Millionen Menschen sind am Earth Day aktiv dabei. Benefizkonzerte, Informationsveranstaltungen, spezielle umweltfreundliche Produkte oder die Ehrung von umweltbewusst arbeitenden Unternehmen werden veranstaltet, um auf die verletzliche Natur unseres Planeten hinzuweisen. Aber ein Mal im Jahr ist nicht genug. Das Schöne ist, wirklich jeder Mensch kann jeden Tag etwas tun. Damit ist nicht gleich das Gründen neuer Vereine gemeint, sondern das bewusste Einkaufen von umweltfreundlichen oder umweltfreundlich hergestellten Produkten. Vor allem muss man bereit für ein Umdenken bereit sein, auch mal ein paar Cent mehr zu zahlen. Selbstverständlich gehört die Abfallentsorgung dazu. Wie man Energie verbraucht und welche Energie man nutzt trägt ebenfalls ganz entscheidend zum Umweltschutz bei. Für welche Erledigungen man auf sein Auto verzichtet und wenn man ein Auto hat, ob er dem Ego oder den Umständen angemessen ist, kann man in sein Umweltbewusstsein ebenfalls einfließen lassen. Die Liste reicht weiter, man muss nur einfach mal bewusst an Mutter Erde denken und wie sie versucht, trotz unserer Müllberge am Leben zu bleiben. Wenn sie mal aufgibt, trifft es uns als eine der ersten Spezies. Deshalb halten wir es doch lieber mit John Denver: Earth Day every day.