Beherzte Retter für tierische Flutopfer

Die Flut-Situation der vergangenen Wochen in Deutschland hat unter den Menschen Todesopfer gefordert und Tausenden vielleicht ihr Hab und Gut genommen. Auch die Natur wird trotz menschlicher Hilfe noch lange Zeit an den Verunreinigungen durch ausgelaufene Öltanks, verwesende Lebensmittel und andere Stoffe wie Kühlflüssigkeiten zu kämpfen haben. Allen Opfern der Flut gebührt unser Mitgefühl und wir drücken jedem einzelnen Menschen die Daumen, dass wenigsten das Dach über dem Kopf erhalten werden kann.

Opfer, die sich nicht selbst retten können

Durch die Hektik der Flucht, die Aufnahmemöglichkeiten der Auffangstationen und teilweise auch durch Gedankenlosigkeit sind auch unzählige Tiere zu Opfern geworden. Haustiere wie Wildtiere können sich nicht allein vor den Fluten retten. Sie warten in Häusern auf Ihre Menschen, versuchen sich auf Inseln zu retten oder wagen unter Umständen den Sprung ins Wasser.

Tapfere und mutige Menschen retten auch Tiere

Nutztiere, wie Schafe, Kühe und Ziegen konnten nicht mitgenommen werden oder blieben wegen einer falsch eingeschätzten Situation zurück. Ihnen versucht man nun im Nachhinein zu helfen, was oft unlösbar scheint. Trotzdem gelingt es mit professioneller oder nachbarschaftlicher Hilfe, kleine Wunder zu vollbringen. So hat ein Fischzüchter aus Brandenburg zwar seine Zucht verloren, aber es konnten mehrere Hunde, Pferde und Esel gerettet werden. Aus dem Bernburger Tiergarten wurde sogar ein Gepard via Schlauchboot gerettet – natürlich ruhiggestellt. Leider schafften es nicht alle Tiere. Eine Mammutrettung war im südlichen Teil Sachsen-Anhalts die Rettung von 600 Kühen samt Kälbern. Die Bundeswehr holte sie mit Schwimmpanzern aus ihrer kalten, misslichen Lage.

Wir wünschen, ….

dass es den unermüdlichen Helfern gelingt, noch mehr Tiere zu retten, die ansonsten einen qualvollen Tod sterben. An manchen Orten ist das Schlimmste noch nicht überstanden. Danke an alle Nachbarn, THW, Feuerwehren, Polizei, Bundeswehr, Sanitätsorganisationen und jeden anderen, der einfach nur hilft, Leben zu retten, egal ob Mann oder Maus. Wir drücken allen Opfern die Daumen, dass es bald vorbei ist und Lokalpolitiker wie Bundespolitiker endlich erkennen, wie wichtig der richtige Umgang mit der Natur und ein schnelles, ehrliches, unbürokratisches Handeln ohne Wahlkampfgedanken sind.