Reptilienauffangstation in München gerettet

 

Wunschreptilie Nummer 1

Die Landschildkröte © Helene Souza / pixelio.de

Mehr als 900 Reptilien leben zurzeit in der Reptilienauffangstation in der Kaulbachstraße. Immer mehr Halter sind mit der artgerechten Haltung von Reptilien überfordert und geben ihre Tiere in der Station ab, somit ist der Etat immer schneller aufgebraucht. In diesem Jahr fehlten rund 50.000 € in der Kasse. Die Station sollte geschlossen werden. Dank einer Etataufstockung durch das Umweltministerium und zahlreicher Spenden konnte die Schließung jetzt erstmal verhindert werden.

Letzte Station für Tiere

Hier finden viele Reptilien nach oft jahrelangem leiden endlich eine artgerechte Unterkunft. Viele Halter bringen sich als Souvenir aus dem Urlaub immer öfter mal einen Kaiman, eine Schlange oder Ähnliches mit. Ist man dann zu Hause stellt sich schnell heraus, dass man mit der Haltung überfordert ist. Die Tiere werden dann in dunklen Kisten gehalten und fristen ihr Dasein. Hier gilt der Appell – kein Tier sollte aus seiner artgerechten Umgebung in der Heimat einfach als Souvenir mitgenommen werden. Die Tiere fühlen sich in so manchem Terrarium nicht wohl und gehen oftmals nach jahrelanger Quälerei elend ein.

Artgerechte Haltung ist nicht einfach

Eine Schlange oder einen Kaiman artgerecht zu halten erfordert schon einiges an Wissen. Ist man nicht bereit sich dieses Wissen anzueignen oder hat man nicht ein Platz für ein Terrarium, dann sollte man sich diese Tiere lieber in freier Natur oder in einem zoologischen Garten anschauen.

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