Nach Jahren der Wanderschaft wieder in der Heimat

Risum-Lindholm – Knapp 4 Jahre war der Zimmerergeselle Sören Hansen auf Wanderschaft. Er bereiste nicht nur Deutschland, sondern war auch unter anderem in Peru, Australien und Kambodscha. In Bolivien hatte er das erste Mal Angst, gesteht Hansen.

Rückkehr in die Heimat

Am Wochenende erwarteten den Wandergesellen mehr als 100 Verwandte, Freunde und Bekannte. Der 24 Jährige kehrte nach Risum zurück. Mit der Vereinigung der rechtschaffenden fremden Zimmerer- und Schieferdeckergesellen zog er um die Welt. Mit 31 weiteren Gesellen näherte er sich am Samstag seiner Heimat. Dieser durfte er während seiner Wanderzeit von mindestens 3 Jahren und einem Tag nicht näher als 50 Kilometer kommen.

Stationen der Reise 

Im ersten Jahr war Hansen im deutschsprachigen Raum unterwegs. Dann folgte das Ausland. Hier war das Kontrastprogramm natürlich riesig. Er erlebte die eisigen Temperaturen von Schwedens und Norwegens Winter. Danach ging es in die wärmeren Gefilde von Laos. Gerade in den exotischen Gegenden standen natürlich auch exotische Speisen auf dem Essensplan. Hansen erzählt, dass es neben Leguan auch Schlangen, Meerschweinchen und Hunde zu essen gab. Der junge Deutsche hat ohne Scheu alles probiert, was man ihm anbot. Auch als es Ratte zum Frühstück gab. Er sagt, das Fleisch habe im Grunde wie jedes andere Fleisch auch geschmeckt.

Weiter ging es nach Australien, Neuseeland, Peru und nach Bolivien. In Bolivien hatte Hansen während der ganzen Reise Angst. Dies lag mit Sicherheit daran, dass er auf der ganzen Reise immer wieder gefragt wurde, ob er denn Drogen kaufen möchte. Die Einheimischen haben hier auch ihre Schusswaffen präsentiert, als wäre es das Normalste auf der Welt.

Jetzt ist Hansen aber erst mal froh wieder in der Heimat zu sein. Wobei er aber nicht ausschließt, irgendwann nach Norwegen auszuwandern.

Winter zieht endlich Leine

Allmählich entfaltet sich der Frühling nun doch. Ein Sprecher vom Wetterdienst Meteomedia sagt, dass diese Woche die Temperaturen Stück für Stück ansteigen.

In der kommenden Nacht kann es im Norden oder Nordosten nochmals zu eisigen Temperaturen kommen. Ab Dienstag ist Frost aber auch hier kein Thema mehr. Wir verdanken diese Temperaturen diversen Tiefdruckgebieten, die von Südwesten kommend über Deutschland ziehen. Diese Tiefdruckgebiete bringen aber auch Regen mit. Schon am Montagmittag ziehen die ersten Wolken auf, die dann auch die ersten Regentropfen im Gepäck haben. Zum Trost kann man aber sagen, dass es nicht soviel sein wird, was an Regen herunterkommt.

Allergiker können aufatmen 

Der Regen verschafft zumindest den Allergikern einen kleinen Aufschub. Allerdings sei schon heute zu sagen, dass ab Mitte April bis Mitte Mai mit einer regelrechten Explosion der Vegetation zu rechnen sei.

Der Winter scheint überstanden 

Einstimmig kann gesagt werden, dass der Winter wohl vorüber ist. Jetzt zeigt sich der April in seiner klassischen Art mit wechselhaftem Wetter. Aber mal ehrlich alles ist besser, als dieser ewige Dauerfrost.

Hoffnung für rumänische Straßenhunde

Viele kennen sicherlich noch die Miniserie aus HundKatzMaus, in der es um das Casa Cainelui – einem Tierheim in Rumänien ging.

Romulus Sale hat sich der gepeinigten Hunden von Timisoara angenommen. Der Rumäne und viele engagierte Helfer aus Deutschland haben einen Meilenstein im Tierschutz in Rumänien errichtet. Es entstand ein Tierheim nach westlichem Standard.

Der Umzug – eine logistische Herausforderung 

Im Juli 2012 war es soweit. Nach rund 14 Monaten Bauzeit konnten 350 Hunde vom alten Casa in das neue Casa umziehen. Heute beherbergt das Casa Cainelui 470 Hunde. Die zum Großteil kranken, misshandelten und verängstigten Hunde werden von Romulus und seinem Team liebevoll umsorgt und für eine Vermittlung vorbereitet. Da Romulus seinen Landsleuten nicht wirklich traut, werden die meisten Hunde nach Deutschland, Österreich, die Schweiz und nach Holland vermittelt.

Vom rumänischen Staat erhält der Tierschützer keinen Cent Unterstützung, sodass das Casa Cainelui sich komplett durch Spenden tragen muss. Neben den Tieren im Casa kümmert sich Romulus auch noch um rund 8000 – 9000 Straßenhunde. In diesem Jahr ist wieder ein großes Kastrationsprojekt geplant.

Weitere Pläne 

Noch in diesem Jahr sollen auf dem Gelände des Casa eine Klinik und noch mehr Ausläufe errichtet werden. Gleichzeitig sollen auch Unterkünfte für die Helfer entstehen. Ebenfalls geplant ist für das Jahr 2013 eine Photovoltaikanlage. Bisher wird der Strom mittels eines Generators erzeugt.

Jeder kann helfen 

Jeder, der ein Herz für Tiere hat, kann hier helfen. Es zählt jede noch so kleine Spende oder auch der Wunsch eines der Tiere zu sich zu holen und ihm ein liebevolles zu Hause zu geben.

Infos gibt es unter: www.casa-cainelui.com oder www.perspektierisch.com.

Weitere Infos findet man auch unter https://www.facebook.com/pages/Casa-Cainelui-Timisoara/377942795612040

Nicht ernst zu nehmen – Murmeltier Phil muss um sein Leben fürchten

Frühlingsbote

Ist die Luft rein? © Katharina Wieland Müller / pixelio.de

Heute mal etwas zum Schmunzeln. Vielleicht lässt sich er Winter ja damit vertreiben.

 

PennsylvaniaMurmeltiere sind dafür bekannt, dass sie den Frühling ankündigen, wenn sie ihren Bau verlassen. Anfang Februar wagte sich das Murmeltier Phil aus dem US-Staat aus seinem Bau. Der Leute glaubten daraufhin, dass der Frühling im Kommen sei. Doch weit gefehlt – Frost und Schnee haben die USA genau wie Deutschland immer noch fest im Griff. Jetzt droht ein Staatsanwalt dem Murmeltier augenzwinkernd mit der Todesstrafe Continue reading

Der Albtraum ist endlich vorbei – Ostern kann kommen

Vor einem Jahr hat Bernd Kröger 120 Lämmer und 10 Mutterschafe durch das Schmallenberg-Virus verloren. Der Schaden für den Züchter war immens. Schnell kamen hier rund 30.000 Euro zusammen für Tierarztrechnungen, Medikamente und natürlich der Verdienstausfall. Das waren rund 1/3 seines gesamten Jahresumsatzes. Aber Bernd Kröger und seine Frau blickten optimistisch in die Zukunft.

Neue Lämmer wurden geboren 

Kurz nach Weihnachten kamen die ersten neuen Lämmer auf die Welt. Die Lämmer waren gesund und eine große Last fiel von den Schultern der Krögers. Bis heute haben 500 der 800 Muttertiere Lämmer bekommen. So kamen 650 gesunde Lämmer auf die Welt.

Was ist mit dem Virus? 

Den Virus gibt es natürlich noch. Die Zahl der infizierten Tiere ist aber so gering, dass sie nicht mehr ins Gewicht fällt. Wären weitere Lämmer mit dem Virus geboren worden, dann wäre das sichere Ende für Kröger und seine Zucht gewesen.

Entschädigung blieb aus 

Kröger hoffte inständig auf eine Entschädigung aus dem Tierseuchenfonds. Diese blieb aber aus. Das macht den Bauern natürlich mehr als wütend, denn schließlich zahlt er jedes Jahr über 2000 Euro ein. Jetzt wo er mal Hilfe brauchte, wurde er im Stich gelassen