Heart in Diamond und Ihre Lieben begleiten Sie ein Leben lang

Aus der Totenasche oder den Haaren wird ein Diamant ©Sigrid Roßmann / pixelio.de

Für viele Menschen ist es undenkbar Ihre/n Liebsten nach dem Tod einfach zu beerdigen. Man möchte den Partner oder auch das Haustier am Liebsten immer bei sich haben. Eine Lösung bietet die Diamantbestattung. Es handelt sich hierbei nicht um eine eigentliche Bestattung. Aus den Resten einer Feuerbestattung wird der amorphe Kohlenstoff zu einem synthetischen Diamanten veredelt. So haben Hinterbliebene stets eine Erinnerung an den Verstorbenen, die überall mit hingenommen werden kann.

Mit Haaren oder mit Asche die Erinnerung für immer festhalten

Während des gesamten Prozesses steht ein einfühlsamer Mitarbeiter an der Seite der Hinterbliebenen. Gemeinsam mit ihm wird die Form, die Farbe und auch die Größe des fertigen Diamanten ausgewählt. Anschließend sucht man sich das Schmuckstück aus, in das der Diamant eingearbeitet werden soll. Hier besteht die Möglichkeit unter zahlreichen Exemplaren von Ringen, Ohrringen und Anhänger das Modell zu wählen, das am Besten zum Verstorbenen und seinen Erinnerungen passt. Im nächsten Schritt werden die Haare oder die Asche an http://www.heart-in-diamond.de/ geschickt. Im Labor wird in einem aufwendigen Verfahren der amorphe Kohlenstoff aus den Überresten des Verstorbenen extrahiert und dann zu dem Diamanten der Wahl gepresst. Im Schnitt dauert dieser Prozess vom Einsenden der Überreste bis zum Liefern des gewählten Diamanten zwischen 70 und 120 Tage. Jeder Diamant wird mit einer einzigartigen ID-Nummer versehen und in einem Aufbewahrungsbehälter verschickt. So wird garantiert, dass Kunden auch wirklich einen Diamanten aus den Haaren oder der Asche des Verstorbenen bekommen. Wenn es organisatorisch möglich ist, wird der fertige Diamant von Mitarbeiter persönlich ausgeliefert.

Wie funktioniert die Diamantbestattung?

Damit eine Diamantbestattung möglich ist, muss der Verstorbene zuvor eingeäschert worden sein. Dies muss bei einer Temperatur von 800 bis 950 Grad erfolgen, damit amorpher Kohlenstoff in der Asche verbleibt. Bei höheren Temperasturen wie es in Krematorien üblich ist verbleibt kein amorpher Kohlenstoff in der Asche. Um einen Diamanten herzustellen, werden ca. eine 2/3 Tasse Asche oder ½ Tasse Haare benötigt. Der Rest der Asche muss gemäß den gesetzlichen Bestimmungen in einer dafür freigegebenen Fläche beerdigt werden.

Bestattungspflicht in Deutschland

Die neuere Form der Bestattung ist technisch kein Problem, allerdings ein rechtliches Problem. In Deutschland besteht eine Bestattungspflicht, sodass es hier nicht möglich ist, aus der Totenasche ein Diamant pressen zu lassen. Hinterbliebene haben dennoch die Möglichkeit einen Dienstleister aus dem Ausland in Anspruch zu nehmen. Auf jeden Fall sollte jeder zu Lebzeiten zweifelsfrei festlegen, dass er der Umwandlung seiner sterblichen Überreste in einen Diamanten zustimmt.