Rund um die Maissilage

In der Landwirtschaft kommt dem Grundfutter eine wichtige Bedeutung zu. Die Maissilage ist eine Form des Grundfutter, die in der Kälberaufzucht und in der Mastbullenfütterung verwendet wird. Doch auch in der Schweinemast kommt es zum Einsatz. Primär wird das Grundfutter aus der Maispflanze gewonnen.

Von der Ernte zur Erzeugung

Der oberirdische Teil der Maispflanze wird zur Reife geerntet. Die Ernte erfolgt Anfang September. Ein Corn Cracker sorgt dafür, dass die einzelnen Maiskörner aufgebrochen werden. Rinder sind nicht dazu in der Lage, die Körner selbstständig aufzuschließen. Die Ernte wird in Fahrsilos eingelagert. Dabei muss die Lagerung vollkommen unter Ausschluss von Sauerstoff erfolgen, damit keine unerwünschten Prozesse auftreten. Pilze und Bakterien haben so keine Möglichkeit, das Futter anzugreifen. Der Restzucker im Mais und das Fehlen von Sauerstoff liefern aber günstige Bedingungen für Milchsäurebakterien. Dadurch wird die Silage auf lange Sicht haltbar.

Zusammensetzung

Damit das Futter gut von den Tieren verwertet werden kann, wird ein niedriger Acetatwert benötigt. Dieser Stoff ist für eine Verschlechterung der Schmackhaftigkeit verantwortlich. Ist zu viel Acetat im Futter enthalten, so verringert das Tier die Futteraufnahme. Dagegen ist ein hoher Wert an Lactat anzustreben. Bei der Biogasherstellung wird ein hoher Acetat- und ein niedriger Lactatwert erwünscht.

Verwendung

Der Rindermagen ist ein komplexes System. Er ist dazu in der Lage, Faserstoffe aufzuschließen und zu verwerten. Außerdem kann er die Nährstoffe, die sich in den Maiskörnern befinden, aufnehmen. Da das Grundfutter sehr schmackhaft ist, kann eine erhöhte Futteraufnahme erzielt werden. Hier finden Sie noch mehr Informationen.