Hoffnung für rumänische Straßenhunde

Viele kennen sicherlich noch die Miniserie aus HundKatzMaus, in der es um das Casa Cainelui – einem Tierheim in Rumänien ging.

Romulus Sale hat sich der gepeinigten Hunden von Timisoara angenommen. Der Rumäne und viele engagierte Helfer aus Deutschland haben einen Meilenstein im Tierschutz in Rumänien errichtet. Es entstand ein Tierheim nach westlichem Standard.

Der Umzug – eine logistische Herausforderung 

Im Juli 2012 war es soweit. Nach rund 14 Monaten Bauzeit konnten 350 Hunde vom alten Casa in das neue Casa umziehen. Heute beherbergt das Casa Cainelui 470 Hunde. Die zum Großteil kranken, misshandelten und verängstigten Hunde werden von Romulus und seinem Team liebevoll umsorgt und für eine Vermittlung vorbereitet. Da Romulus seinen Landsleuten nicht wirklich traut, werden die meisten Hunde nach Deutschland, Österreich, die Schweiz und nach Holland vermittelt.

Vom rumänischen Staat erhält der Tierschützer keinen Cent Unterstützung, sodass das Casa Cainelui sich komplett durch Spenden tragen muss. Neben den Tieren im Casa kümmert sich Romulus auch noch um rund 8000 – 9000 Straßenhunde. In diesem Jahr ist wieder ein großes Kastrationsprojekt geplant.

Weitere Pläne 

Noch in diesem Jahr sollen auf dem Gelände des Casa eine Klinik und noch mehr Ausläufe errichtet werden. Gleichzeitig sollen auch Unterkünfte für die Helfer entstehen. Ebenfalls geplant ist für das Jahr 2013 eine Photovoltaikanlage. Bisher wird der Strom mittels eines Generators erzeugt.

Jeder kann helfen 

Jeder, der ein Herz für Tiere hat, kann hier helfen. Es zählt jede noch so kleine Spende oder auch der Wunsch eines der Tiere zu sich zu holen und ihm ein liebevolles zu Hause zu geben.

Infos gibt es unter: www.casa-cainelui.com oder www.perspektierisch.com.

Weitere Infos findet man auch unter https://www.facebook.com/pages/Casa-Cainelui-Timisoara/377942795612040

Nicht ernst zu nehmen – Murmeltier Phil muss um sein Leben fürchten

Frühlingsbote

Ist die Luft rein? © Katharina Wieland Müller / pixelio.de

Heute mal etwas zum Schmunzeln. Vielleicht lässt sich er Winter ja damit vertreiben.

 

PennsylvaniaMurmeltiere sind dafür bekannt, dass sie den Frühling ankündigen, wenn sie ihren Bau verlassen. Anfang Februar wagte sich das Murmeltier Phil aus dem US-Staat aus seinem Bau. Der Leute glaubten daraufhin, dass der Frühling im Kommen sei. Doch weit gefehlt – Frost und Schnee haben die USA genau wie Deutschland immer noch fest im Griff. Jetzt droht ein Staatsanwalt dem Murmeltier augenzwinkernd mit der Todesstrafe Continue reading

Der Albtraum ist endlich vorbei – Ostern kann kommen

Vor einem Jahr hat Bernd Kröger 120 Lämmer und 10 Mutterschafe durch das Schmallenberg-Virus verloren. Der Schaden für den Züchter war immens. Schnell kamen hier rund 30.000 Euro zusammen für Tierarztrechnungen, Medikamente und natürlich der Verdienstausfall. Das waren rund 1/3 seines gesamten Jahresumsatzes. Aber Bernd Kröger und seine Frau blickten optimistisch in die Zukunft.

Neue Lämmer wurden geboren 

Kurz nach Weihnachten kamen die ersten neuen Lämmer auf die Welt. Die Lämmer waren gesund und eine große Last fiel von den Schultern der Krögers. Bis heute haben 500 der 800 Muttertiere Lämmer bekommen. So kamen 650 gesunde Lämmer auf die Welt.

Was ist mit dem Virus? 

Den Virus gibt es natürlich noch. Die Zahl der infizierten Tiere ist aber so gering, dass sie nicht mehr ins Gewicht fällt. Wären weitere Lämmer mit dem Virus geboren worden, dann wäre das sichere Ende für Kröger und seine Zucht gewesen.

Entschädigung blieb aus 

Kröger hoffte inständig auf eine Entschädigung aus dem Tierseuchenfonds. Diese blieb aber aus. Das macht den Bauern natürlich mehr als wütend, denn schließlich zahlt er jedes Jahr über 2000 Euro ein. Jetzt wo er mal Hilfe brauchte, wurde er im Stich gelassen

Keine Tierversuche mehr für Kosmetik

Seit dem 11.März 2013 steht es nun fest. Die EU verbietet den Verkauf und den Import von Kosmetik, die mittels Tierversuchen getestet wurde. Das europaweite Verkaufsverbot gilt nicht nur für Kosmetikprodukte und deren Inhaltsstoffe, sondern auch für Rohstoffe, die außerhalb der EU an Tieren getestet wurden. Somit ist die letzte Stufe der 7. Richtlinie zur Änderung der Kosmetik-Richtlinie in Kraft getreten.

Kein Tier muss mehr für Kosmetikprodukte leiden 

Es war ein langer Weg, den viele Tierschutzorganisationen, wie z. B. TASSO gegangen sind, damit keine Tiere mehr für Kosmetikprodukte leiden und sterben müssen. Durch das EU-weite Vermarktungsverbot wird natürlich auch der Druck auf die Länder erhöht, die immer noch Tierversuche für Kosmetik durchführen, denn ihre Produkte dürfen nun nicht mehr auf dem europäischen Markt angeboten werden.